Bike-Mobilitäts-Audit

Ist der Standort dort, wo Radverkehr wirklich stattfindet?

Das Bike-Mobilitäts-Audit verbindet Radwegenetz, Pendlerströme, Erreichbarkeit und E-Bike-Infrastruktur zu einem verständlichen Standortprofil – für Fahrradhandel, Werkstätten, Service-Hubs und Mobilitätskonzepte.

Illustrative Darstellung – fiktives Netz, keine reale Mobilitätsanalyse.

Bike-Mobilitäts-Audit · BeispielstadtDemo
Radnetz Pendlerströme Infrastruktur Catchment
WohngebietGewerbe · CampusHauptroute · BeispielSBahnhofBeispielstandortP Radparken⚡ LadepunktLücke · BeispielFreizeitrouteNBeispielkarte · schematisch
Netzmodell · schematischEbenen 3/4Routen typisiertBeispieldaten
Sofort verfügbar
  • Standortanalyse
  • Radverkehr
  • Mobilität
  • Geodaten
  • Mikrolage
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Warum ein Mobilitäts-Audit?

Nähe allein macht noch keinen Fahrradstandort.

Viele Anwohner bedeuten wenig, wenn Routen am Standort vorbeiführen, Kreuzungen unbequem sind oder die letzte Verbindung fehlt. Entscheidend ist die Einbindung ins tatsächliche Radnetz: sichere Achsen, sinnvolle Knoten, Abstellanlagen und der Anschluss an Bahn und ÖPNV.

  • 01
    Netz schlägt Radius

    Erreichbar ist, was über echte Routen verbunden ist – nicht, was im Umkreis liegt.

  • 02
    Pendler haben Richtung

    Morgens stadteinwärts, abends zurück: Ströme haben Achsen und Zeiten.

  • 03
    Infrastruktur entscheidet mit

    Parken, Laden und Service machen aus Lage einen funktionierenden Standort.

Radnetz

Wie gut ist der Standort ins Netz eingebunden?

Das Audit typisiert die umliegenden Verbindungen – Hauptrouten, Pendlerachsen, Nebenrouten und Freizeitwege – und zeigt, ob der Standort an den Achsen liegt, auf denen tatsächlich gefahren wird, oder nur in ihrer Nähe.

  • 01
    Hauptrouten

    Die stark befahrenen Achsen zwischen Quartieren und Zentren.

  • 02
    Pendlerachsen

    Gerichtete Alltagsströme zwischen Wohnen, Arbeit und Bildung.

  • 03
    Neben- & Freizeitrouten

    Zubringer und Wochenendverkehr, die das Bild vervollständigen.

WohngebietUniversitätInnenstadtGewerbeWohngebiet SüdSBahnhofStandortNETZANBINDUNGsehr gut · BeispielDIREKTE RADACHSEN3 · BeispielHauptroutePendlerachseNebenrouteBeispieldiagramm · schematisch

Beispieldiagramm – typisierte Routen ohne reale Routendaten.

Die sechs Faktoren

Was das Bike-Mobilitäts-Audit betrachtet.

Sechs Perspektiven, die zusammen beschreiben, wie gut ein Standort im Mobilitätsnetz liegt.

Verknüpfte Routen · Beispiel
01

Radwegenetz

Qualität und Verknüpfung der umliegenden Routen – liegt der Standort im Netz oder daneben?

  • Routen
  • Knoten
  • Sicherheit
WohnenArbeitStröme dazwischen · Beispiel
02

Pendlerströme

Potenzielle Radbewegung zwischen Wohn-, Arbeits- und Bildungsstandorten entlang der Achsen.

  • Wohnen
  • Arbeit
  • Bildung
30 m Abzweig · BeispielDirekt am Korridor · Beispiel
03

Erreichbarkeit

Wie direkt der Standort von den relevanten Korridoren aus erreichbar ist – ohne Umwege und Barrieren.

  • Korridor
  • Abzweig
  • Barrieren
P⚡⚙Laden, Parken, Service · Beispiel
04

E-Bike-Infrastruktur

Konzeptionelle Nähe zu Lade-, Abstell- und Serviceinfrastruktur im Umfeld.

  • Laden
  • Parken
  • Service
Ziele im Nahbereich · Beispiel
05

Umfeld & Ziele

Arbeitsplätze, Einkauf, Schulen, Hochschulen und ÖPNV – die Ziele, die Wege erzeugen.

  • Ziele
  • ÖPNV
  • Dichte
mögliche LückeAbdeckung im Umfeld · Beispiel
06

Wettbewerb & Versorgung

Wirkt das Umfeld gut versorgt – oder deutet sich eine Versorgungslücke an?

  • Abdeckung
  • Lücke
  • Umfeld

Pendlerströme

Entscheidend ist nicht nur, wer in der Nähe wohnt – sondern wer vorbeikommt.

Vier Quellen speisen den Korridor am Beispielstandort – mit unterschiedlichen Zeiten und Richtungen.

Beispielhafte Darstellung
Wohnenmorgens stadteinwärtsUni · BildungSemesterrhythmusArbeitFeierabendwelleSBahnhofUmstieg Rad + BahnBeispielstandortBeispielkarte · schematisch
  1. 01

    Wohnen

    Morgendliche Welle stadteinwärts – der verlässliche Alltagsstrom.

    • Morgen
    • Alltag
  2. 02

    Arbeit & Gewerbe

    Feierabendverkehr in Gegenrichtung – zweite Welle am Standort.

    • Feierabend
    • Gegenrichtung
  3. 03

    Uni & Bildung

    Semesterrhythmus mit hoher Raddichte auf kurzen Wegen.

    • Semester
    • Kurzstrecke
  4. 04

    Bahnhof & Umstieg

    Rad-und-Bahn-Kombination – Umstiegsverkehr über den Knoten.

    • Intermodal
    • Knoten

Schematische Darstellung mit fiktiven Strömen – keine realen Bewegungsdaten.

Fahrrad-Erreichbarkeit

Der Einzug eines Radstandorts wird in Fahrminuten gedacht.

Drei fiktive Zeitbänder zeigen, welche Quartiere und Ziele den Standort realistisch mit dem Rad erreichen.

Beispielhafte Darstellung
0–5 Min5–10 Min10–15 MinWohnenQuartier WestCampusGewerbeSBahnhofFiktive Zeitbänder · Beispiel
  1. 0–5 Min

    Direktbereich

    Laufkundschaft vom Korridor und unmittelbare Nachbarschaft.

  2. 5–10 Min

    Nahbereich

    Quartiere und Ziele, für die der Standort bequem auf dem Weg liegt.

  3. 10–15 Min

    Erweiterter Einzug

    Erreichbar für gezielte Besuche – Kauf, Service, Beratung.

Fiktive Zeitbänder zur Veranschaulichung – keine realen Fahrzeitmessungen.

Infrastruktur-Umfeld

Was ergänzt den Standort – und was fehlt noch?

Das Audit ordnet die Bausteine im Umfeld: was den Standort trägt, und wo eine Lücke Nachfrage erzeugen könnte.

Beispielhafte Darstellung
StandortP RadparkenS Bahnhof⌂ Campus · Arbeit⚑ Freizeitroute⇄ ÖPNV⚡ Service · LadenLücke · Beispielvorhanden · BeispielLückeFiktive Infrastruktur · Beispiel
  • Vorhanden

    Radparken & Bahnhof

    Abstellanlagen und Umstiegsknoten stützen den Alltagsverkehr.

  • Vorhanden

    Campus & Arbeitgeber

    Ziele im Nahbereich erzeugen tägliche Wege am Standort vorbei.

  • Vorhanden

    Freizeitroute & ÖPNV

    Wochenendverkehr und intermodale Anschlüsse ergänzen die Woche.

  • Lücke

    E-Bike-Service & Laden

    Im Beispiel schwach ausgeprägt – mögliche Chance für ein Service-Angebot.

Fiktive Infrastruktur-Beispiele – keine realen Betriebe oder Zählungen.

Wo Chancen entstehen

Wo entsteht Nachfrage, wenn Infrastruktur und Nutzung nicht zusammenpassen?

Die einfache Logik des Audits: Ein starkes Netz und hohe Nachfrage treffen auf schwache Versorgung – dort liegt Standortpotenzial.

  1. 01Netz

    Starke Korridore und gute Knoten am Standort.

  2. 02Nachfrage

    Pendler, Ziele und Alltagswege erzeugen Bewegung.

  3. 03Versorgung

    Bestehendes Angebot im Umfeld – oder eine Lücke.

  4. 04Standortpotenzial

    Wo Bewegung auf Lücke trifft, entsteht die Chance.

Bike-Potenzial

Netz × Nachfrage × Umfeld – verdichtet zu einem Wert.

Sechs Teilwerte beschreiben die Einbindung ins Mobilitätsnetz. Der Score ist eine Gesprächsgrundlage für Standortentscheidungen – kein Urteil und keine Umsatzprognose.

Radnetz92
Pendlerströme88
Erreichbarkeit91
E-Bike-Infra72
Umfeld & Ziele85
Versorgungslücke81

Beispielwerte zur Veranschaulichung des Formats – keine reale Mobilitätsanalyse.

Beispielhafte Darstellung

Ein Standort, gelesen durch das Mobilitäts-Audit.

So könnte ein Audit-Ergebnis aussehen: Netz, Ströme und Infrastruktur in einer kompakten, ehrlichen Einordnung.

Beispielhafte Darstellung
Stadt
Nürnberg · Beispiel
Lage
Am Korridor, nahe Bahnhof
Konzept
E-Bike-Store mit Service
Stand
Demo
Beispiel
WohngebietGewerbe · CampusHauptroute · BeispielSBahnhofBeispielstandortP Radparken⚡ LadepunktLücke · BeispielFreizeitrouteNBeispielkarte · schematisch

Netz & Ströme

HauptrouteDirekt am Standort
PendlerachseWohnen ↔ Gewerbe
Bahnhof300 m · Beispiel

Infrastruktur

RadparkenVorhanden, nah
E-Bike-LadenLücke im Umfeld
Service-AbdeckungDünn – Chance

Umfeld

ZieleCampus, Einkauf, ÖPNV
SichtbarkeitGut vom Korridor
BarrierenEine Querung zu prüfen

Einordnung

Im Beispiel profitiert der Standort von einer direkten Verbindung zwischen Wohngebiet, Bahnhof und Arbeitsstandorten. Die E-Bike-Infrastruktur im direkten Umfeld ist dagegen nur mittel ausgeprägt – als Lücke ist sie zugleich das stärkste Argument für ein Service-Angebot.

Beispielhafte Darstellung – fiktiver Standort, fiktive Werte. Keine reale Mobilitätsanalyse.

Einsatzfälle

Für wen das Mobilitäts-Audit gedacht ist.

Mögliche Anwendungen – als Konzept, nicht als garantierte Bewertungsleistung.

  1. 01

    Fahrradhandel

    Ladenstandorte an tatsächlich befahrenen Achsen finden.

    Anwendung
  2. 02

    E-Bike Store

    Erreichbarkeit plus Lade- und Service-Umfeld zusammen denken.

    Anwendung
  3. 03

    Werkstatt

    Gebiete mit hoher Radaktivität und dünner Versorgung erkennen.

    Anwendung
  4. 04

    Service Hub

    Wartung und Support an Pendlerkorridoren positionieren.

    Konzept
  5. 05

    Verleih

    Nähe zu Freizeitrouten, Tourismus und Umstiegsknoten prüfen.

    Anwendung
  6. 06

    Mobilitätskonzept

    Zusammenspiel von Rad, ÖPNV und Zielen verstehen.

    Konzept

Sofort verfügbar

Bike-Mobilitäts-Audit · Basic

Das Mobilitäts-Audit als Leistung: die Radnetz-Einbindung Ihres Standorts, strukturiert bewertet.

Sie nennen den Standort, wir liefern den Bike-Potenzial-Report auf Basis verfügbarer Netz- und Infrastrukturdaten.

Das erhalten Sie

  • Radnetz-Kontext
  • Fahrrad-Erreichbarkeit
  • Relevante Mobilitäts- und Infrastrukturpunkte
  • Standort- und Catchment-Einordnung
  • Strukturierter Bike-Potenzial-Report
Lieferung
24–48hNach Eingang der Standortangaben
Preis
Preis auf Anfrage

Das Basic-Audit arbeitet mit Netz- und Infrastrukturkontext – keine gemessenen Pendlervolumina.

Ablauf

Vom Standort zum Bike-Potenzial.

  1. 01

    Standort wählen

    Adresse, Fläche oder Ladenlokal als Ausgangspunkt.

  2. 02

    Radnetz strukturieren

    Routen, Achsen und Knoten im Umfeld typisieren.

  3. 03

    Erreichbarkeit einordnen

    Korridore, Einzug und Umfeldziele bewerten.

  4. 04

    Potenzial darstellen

    Ein verständliches Mobilitätsprofil als Entscheidungsgrundlage.

Warum earlybuild

Mobilität wird dort relevant, wo Netze und Nutzung zusammenkommen.

Das Bike-Mobilitäts-Audit erweitert klassische Standortanalyse um Radverkehr, Erreichbarkeit, Pendlerbeziehungen und Infrastrukturkontext – auf Basis des earlybuild-Ansatzes strukturierter, geodatenbasierter Standortanalyse.

  • Mobilität
  • Radverkehr
  • Geodaten
  • Erreichbarkeit
  • Mikrolage
  • Pendler
  • Infrastruktur
01
Netz statt Umkreis

Verbindungen und Knoten zählen mehr als der Radius.

02
Ströme statt Standbilder

Richtungen und Zeiten der Bewegung werden mitgedacht.

03
Ehrliche Lücken

Schwächen wie fehlende Infrastruktur werden benannt – als Risiko oder Chance.

Erster Schritt

Wie gut ist Ihr Standort ins Radnetz eingebunden?

Nennen Sie uns einen Standort – wir strukturieren Netz, Ströme und Infrastruktur zu einem verständlichen Mobilitätsprofil.

  • Unverbindliche Erstanfrage
  • Antwort per E-Mail
  • Für Handel, Werkstätten und Mobilitätskonzepte